Krk, die größte der Inseln im Kvarner, ist seit knapp drei Jahrzehnten durch eine mautpflichtige Brücke mit dem Festland verbunden. Als schönste Insel der Region gilt Rab, und Naturfreunde dürfen einen Besuch auf Cres mit dem Umweltzentrum Caput Insulae nicht verpassen, wo es eine Krankenstation für Gänsegeier gibt. Zwischen den Inselhäfen und dem Festland verkehren regelmäßig Fähren.
Die meisten Touristen, die heute im Kvarner Urlaub machen, zieht es auf die Inseln, beispielsweise nach Krk, die größte, seit 1981 durch eine Brücke mit dem Festland verbundene Insel des Landes. Zu den beliebtesten Ferienorten an der Nordwestküste zählen Omisalj, Njivice und Malinska; im Südosten zieht der malerische Ort Baska mit seinem, feinen Sandstrand die sonnenhungrigen Urlauber in seinen Bann. Wer dem im Sommer dicht bevölkerten Strand entfliehen möchte, begibt sich auf Entdeckungsreisen im Landesinneren - beispielsweise nach Dobrinj, dem von Feigen und Kastanien umgebenen ältesten Dorf der Insel, dessen Bewohner einst von der Salzgewinnung lebten. Einen Besuch abstatten sollte man auch der aus der römischen Siedlung Curicum hervorgegangenen Inselhauptstadt Krk mit ihrer romanischen Kathedrale.
Auf der Insel existieren ungefähr 1300 verschiedene Pflanzenarten, darunter charakteristische Baumarten wie Stein und Flaumeiche sowie Europäische Hopfenbuche oder Orientalische Hainbuche.
In einer windgeschützten Bucht der Insel Krk liegt das Klostereiland Kosljun mit dem Franziskanerkonvent von 1447 und einer unschätzbar wertvolen Bibliothek. Von hier aus wurde eine eigene, die glagolitische Schrift in Kroatien verbreitet..