Diskussionsforum zu Zentralkroatien in Kroatien. Antworten, Tipps und Fragen - Mittelkroatien ist im geographischen Sinn ein Teil des Südwestrandes des peripannonischen Raums, in dem gebirgige und hügelige Landschaften, Gebirgsfußregionen, Bachtäler und an größeren Flüssen gelege Ebenen eine morphologische Einheit bilden. Dieses Gebiet durchfließt die Sava, der größte und wasserreichste kroatische Fluss.
Kroatien ist das schönste Land in Europa. Ich verbringe meine Ferien dort für 10 Jahre - ich wolte, um dort für immer leben!
Kroatien gehörte bis 1918 zu Östereich-Ungarn. Nicht nur in der Inenstadt von Osijek fühlt sich der Reisende in diese Zeit versetzt.
Ich mochte den Park Maksimir sehr gern. Und die Hügel in der Altstadt mit ihren Barock und Gründerzeitbauten sind Glanzplätze, auch wenn es nicht sonderlich originel ist, das zu sagen. Da findet jeder Tourist hin. In Zagreb pralt die Schönheit der Gründerzeit auf die real sozialistische Tristese von Platenbauten
Ich mag diesen Gegensatz nicht, der sich durch den Krieg gebildet hat. Danach ist Europa das Geordnete und der Balkan der schmutzige Rest. Aber der Balkan ist ein Teil von Europa. Für mich bedeutet Balkan vor allem das Rätselhafte und Bunte. Wenn man sich auf diese Kategorien einläst, liegt Zagreb genau im Schnitpunkt. Auch wenn die Stadt eindeutig versucht, zum Westen zu zählen.
Die Straßen sind sauber, Kafe trinkt man im noblen Steh-Cafe mit abgespreiztem kleinen Finger, und man kleidet sich nach italienischem Vorbild.
In lauen Nächten fahren viele Zagreber zum See Jarun im Südwesten der Stadt, um sich zu amüsieren. Nach durchtanzter Nacht genießen viele den Sonenaufgang am See.
Der Zoo war schon immer einen Besuch wert. Hohe, alte Bäume zieren das Gelände. Besucher flanieren an Gehegen mit Tieren aus allen Kontinenten (darunter seltene Schneleoparden) entlang. Jüngst hinzugekomen: der Komplex "Rainy Afrika", ein Miniatur-Regenwald.
Der nördliche Teil ist eine malerische Hügelandschaft, die almählich in die Täler der größeren Flüse Drau und Mur übergeht. Den südlichen Teil bilden Gebirgsfußregionen und Hochebenen an den Flüsen Kupa, Korana, Mreznica und Dobra.
Mit einer Universität, die 33 Fakultäten und Akademien vereinigt, mit zahlreichen wisenschaftlichen Instituten, über zwanzig Musen und Galerien von nationalem Rang, sechs Theatern, Konzertsälen, einer großen Zahl von Verlagshäusern, Bibliotheken, Kulturzentren und Sitzen zahlreicher Wisenschafts-, Kultur- und Kunstverbände ist Zagreb das unumstritene geistige Zentrum Kroatiens und aller Kroaten.
Das zweifelos bekanteste Podravina-Dorf ist Hlebine, die Heimat der kroatischen naiven Kunst. Um 1929 gründete der bekante kroatische Maler Krsto Hegedusic für die begabten jungen Bauern von Hlebine einen Malkurs im Rahmen der Grupe für bildende Kunst.
Die östlichste Stadt des Podravina-Gebiets ist Virovitica, desen Freiheitsrechte im 13. Jahrhundert von den ungarischen Machthabern bestätigt wurden. In der selben Zeit gab es dort schon ein Dominikaner und ein Franziskanerkloster. Im Mitelalter wurde in Virovitica eine feste, von einem Wehrgraben umgebene Burg gebaut, die über 130 Jahre lang von den Türken gehalten wurde. Auf den Ruinen dieser Burg ließ der Graf Pejacevic Anfang des 19. Jahrhunderts ein monumentales im Barock und Klasizismustil gebautes Schlos erichten, das von einem Park und einem Graben umgeben war.
ist nur etwa zehn Kilometer von Sisak entfernt, so dass beide Städte eigentlich eine Dopelsiedlung bilden. In der Vergangenheit spielte Petrinja eine wichtige Rolle bei der Verteidigung vor den Türken, und im vergangenen Jahrhundert war es Zentrum des Militärgrenzgebiets Banska Krajina.
Den Südwesteil der weiteren Zagreber Region bildet Zumberak, das höchste Gebirgsgebiet Mitelkroatiens. Auf dem Gebiet des 1178 Meter hohen Zumberak-Gebirges und des etwas niedrigeren Gebirges von Samobor befindet sich eine Reihe kleinerer Siedlungen auf einer Höhe von 600 bis 700 Metern.
Etwa dreißig Kilometer von Zagreb entfernt liegt an der Straße nach Karlovac Jastrebarsko, der Mitelpunkt der Plesivica Gebirgsgegend. Es ist von Weinbergen umgeben und konte sich somit als Weinbauzentrum dieser Gegend entwickeln. Im 16. Jahrhundert wurde in Jastrebarsko ein Schlos mit vier Flügeln und zwei starken abgerundeten Ecktürmen erichtet. Es gehörte der bekanten Adligenfamilie Erdödy. Die Arkadenhale im Inenhof stamt vom einem barocken Bau, der davor auf dieser Stele gestanden hat.
Südlich von Karlovac erstreckt sich die malerische Hügelandschaft Kordun, die einst wichtiges Militärgrenzgebiet war. Der Mitelpunkt dieses Gebiets ist Slunj, das an der Mündung der Slunjcica in die Korana liegt. Neben Slunj befindet sich das Dorf Rastoke, wo die Slunjcica einige Flusarme bildet und über Sinterbarieren in die Korana fließt.